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Sackmuseum

Sackmuseum

Er ist alt der Sack. Sehr alt! Oder hätten Sie gewusst, dass er schon im Alten Testament Erwähnung fand? Neben dem irdenen Krug ist der Sack wohl das älteste Transportmittel der Menschheitsgeschichte. Nur, wir achten kaum noch darauf. Hilfsgüter werden in Säcken befördert. Sandsäcke werden zum Schutz vor Hochwasser eingesetzt. Die meisten Schüttgüter werden in Säcken transportiert. Industriebetriebe sacken ihre Produkte ein. Und was wären die Haushalte ohne Müllsäcke und -beutel. 

"Der Sack" - er darf nicht platzen, muss stapelbar sein. Manchmal atmungsaktiv, manchmal absolut dicht. Immer so, dass er seine Verpackungs- und Schutzfunktion erfüllt. Die Fertigungsmaterialien sind so vielfältig wie seine Einsatzmöglichkeiten: Je nach Verwendbarkeit ist er aus Kunststoffgewebe, Folien, Papier, Leinen, Kokos, Baumwolle, Jutegewebe oder aus Kombinationen daraus. Vor allem Jute, ein nachwachsender Rohstoff, findet sich als Garn oder Gewebe in den verschiedensten Produkten, auch wenn man es diesen nicht gleich ansieht. Vielleicht lohnt es sich, einmal darauf zu achten, wo wir dem Sack wie auch der Jute überall begegnen, und vielleicht sehen wir die Erfolgsgeschichte der ältesten technischen Textilien dann überhaupt mit ganz anderen Augen." (Quelle: Bundesverband Konfektion Technischer Textilien.)

Wetten dass ...? -Sack

Auch die Verantwortlichen des Sackmuseums kamen aus dem Staunen nicht heraus, als sie eines Samstagabend im Dezember 2012 entspannt vor dem Fernseher Platz genommen  hatten, um  die Unterhaltungssendung  „Wetten  dass ...?“  anzuschauen. Denn sie begann gleich mit einer unglaublichen Nachricht …! Markus Lanz verkündete, dass er den Hüpfsack, mit dem er in der November-Sendung mit einem Saalkandidaten um die Wette hüpfte, zum weiteren Verbleib in das Sackmuseum in Nieheim abgeben werde. Eine Verehrerin des Sackmuseums aus der Nähe von Aachen hatte seinerzeit nach der Sendung sofort reagiert. Sie hat Moderator  Markus Lanz eine Mail geschickt und auf das wohl einzige Sackmuseum Deutschlands aufmerksam gemacht und darum gebeten, den Hüpfsack für die Ausstellung zur Verfügung zu stellen. Dieser Aufforderung ist Markus Lanz gern nachgekommen und hat gleichzeitig vor einem Millionenpublikum  das Nieheimer Sackmuseum bekannt gemacht. Mehrere Tage war die Internetseite des Heimatverein blockiert, denn ganz Deutschland wollte sich über dieses Museum informieren. Am 29.Dezember 2012 überbrachte der Postbote  das Paket mit dem Absender Markus Lanz, ZDF Mainz. Die Aufmerksamkeit in den lokalen Medien war sehr groß, sogar der WDR, Studio Bielefeld, war am 17.1.2013 mit einem Aufnahmeteam im Sackmuseum. In den folgenden Tagen und Wochen, wurde das Museum überhäuft mit Sackspenden aus ganz Deutschland.

Öffnungszeiten

Dienstags bis Sonntags 10:00 - 17:00 Uhr

Montags geschlossen

Gruppen ab 10 Personen nach Vereinbarung

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