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01.05.2018

Matsch macht Kinder glücklich

Neue Landschaft in der »Arche Noah« in Sommersell eingeweiht

Matsch mach Kinder glücklich

Sommersell (nf). Ein Traum ist wahr geworden im Kindergarten Arche Noah in Sommersell: ein Traum aus Wasser, Sand und ungeahnten Spielmöglichkeiten in einer neuen Matschlandschaft. »Wasser Marsch« hieß es deshalb, als die Kinder mit einer Pumpe zum ersten Mal das Wasser in ihr neues, schon heiß geliebtes Spielparadies leiten durften.

»Gemeinsam haben wir es geschafft«, sagte die Kindergartenleiterin Marion Mogge sichtlich erfreut beim Eröffnungsfest, als das Absperrungsband endlich durchtrennt werden konnte. Die Kinder hatten dazu ein Lied eingeübt – »Unsere Hände sollen eine starke Brücke sein.« Möglich wurde die vielseitige Matschanlage durch großartige und vorbildliche Eigenleistung. Neun Monate hatten die Vorbereitungen und die Arbeiten gedauert, bei denen Bauleiter Hans-Willi Benning den Löwenanteil leistete. Seiner Kreativität, seinem handwerklichen Geschick und seiner Motivationskunst ist das Meisterwerk hauptsächlich zu verdanken.

Für die Erdarbeiten war der Bauhof Nieheim mit großem Gerät zuständig. Dann war die »Feinarbeit« angesagt: Benning schweißte mit Hilfe von Sohn Markus eine Schnecke für den Wassertransport zusammen und sorgte auch dafür, dass die Kinder mit einem Hubkran arbeiten können. Für Benning waren diese Geräte außerordentlich wichtig: »Da können die Kinder etwas mit den Händen begreifen.« Abschließend wurde der Bachlauf geformt. Die Eltern packten bei den Pflasterarbeiten mit an und ließen sich selbst von schlechtestem Wetter nicht abhalten. Bürgermeister Rainer Vidal betonte, man investiere in Nieheim viel in Bildung und Kindergärten. In Sommersell könne man stolz ein, weil sich hier eindrucksvoll gezeigt habe, wie viel man mit kleinem Geld erreichen könne. Auch für den Standort Städtischer Kindergarten Sommersell sei die Matschanlage ein gutes Signal, versicherte der Bürgermeister.

Die Kosten für die Matschanlage belaufen sich auf insgesamt 2130 Euro. Und weil die Kinder den Wunsch nach einem Bauwagen äußerten, stellte der Förderverein dafür 600 Euro zur Verfügung. Hier war der Einsatz von Werner Nowak gefordert, der sämtliche Holzarbeiten durchführte. Bei der Einweihungsfeier war schnell festzustellen: Die Kinder lieben ihre Matschlandschaft schon heiß und innig.

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