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Herzlich willkommen!

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

ich wünsche Ihnen allen ein frohes neues Jahr 2021 – und hoffe, dass Sie die Feiertage trotz der Umstände genießen konnten und gesund „überstanden“ haben. Es ist absehbar, dass uns das Corona-Virus noch über Wochen fest im Griff haben wird. Wir alle werden unser Leben noch weiter darauf einstellen und auch weitere Abstriche hinnehmen müssen.

Ich bin aber zuversichtlich, dass wir in diesem Jahr gemeinsam noch viele gute und auch schöne Momente erleben werden. Die jüngst angelaufenen Impfungen, die vor Monaten noch undenkbar schienen, machen mir große Hoffnung. Die Pharmaunternehmen haben hier tatsächlich ein kleines Wunder vollbracht. Mit der bundesweit angelaufenen Impfaktion erleben wir eine historisch einmalige Situation, mit der sich die Verantwortlichen in Bundes- und Landesregierung bisher maximal in theoretischen Modellen auseinandersetzen mussten. Die tägliche Kritik in den Medien scheint mir vor dem gegebenen Hintergrund vollkommen überzogen.

Besonders häufig liest man schon dieser Tage von abgesagten Feierlichkeiten für das Jahr 2021, etwa Osterfeuer-Abenden, Sportvereinsjubiläen, Königsschießen oder Schützenfesten. Ohne dass ich dafür Zukunftsforscher sein muss, fällt mir die Annahme relativ leicht, dass die Durchführung von Großveranstaltungen bis zum Jahresende kaum möglich oder vielleicht auch gar nicht erlaubt sein wird. Darauf sollten wir uns alle einstellen und entsprechend auch davon ausgehen, dass in der Gemeinde Nieheim im Jahr 2021 keine oder nur sehr eingeschränkt Veranstaltungen ausgerichtet werden können.

Wie ich schon in der letzten Ausgabe schrieb, sollten wir die „Qualität und Güte“ eines Kalenderjahres aber nicht an der Anzahl an Feiern und Feierlichkeiten messen. Wir müssen in allen Lebenslagen neue Prioritäten setzen und dabei erkennen, dass die aktuelle Situation neben vielen negativen Effekten durchaus auch Chancen bietet. Gerade jetzt ist es wichtig, viele Dinge, die in den vergangenen Jahren für uns ganz „normal“ und zum Standard wurden, intensiv zu hinterfragen. Im Privaten fängt das mit dem Umgang mit der eigenen Gesundheit an und hört beim Umweltverhalten auf („Muss ich wirklich zwei Mal im Jahr in den Urlaub fliegen?“).

Beruflich geht es bei vielen von uns gerade drunter und drüber. Auch wenn die technischen Möglichkeiten für das Arbeiten im Homeoffice in weiten Teilen unserer Gemeinde gegeben sind, ist die Umsetzung aktuell nicht leicht zu bewerkstelligen - besonders dann nicht, wenn gleichzeitig auch die Kinder zuhause und Rechner- sowie Leitungskapazitäten begrenzt sind. Die Arbeitsleistung wird eingeschränkt, die persönliche Belastung gleichzeitig deutlich ausgeweitet. Besonders hart trifft es momentan all Jene, die von Kurzarbeit- oder sogar von Corona-bedingter Arbeits- bzw. Beschäftigungslosigkeit betroffen sind. Vor diesem Hintergrund möchte ich an Sie alle appellieren, Ihre notwendigen Einkäufe und größeren Anschaffungen überwiegend in der Region zu tätigen und so die Selbstständigen und Unternehmen vor Ort gezielt zu unterstützen.

Es gibt natürlich auch erfreuliche Nachrichten. Die Deutsche Telekom scheint auf dem besten Weg, die Ostwestfalenstraße zwischen Holzhausen und Brakel mit Mobilfunk zu erschließen, und gleichzeitig die D1-Versorgung in Holzhausen und Erwitzen deutlich zu verbessern. Die technische Infrastruktur wurde am Mobilfunkmast „am Ossenborn“ bereits montiert – allerdings wird die Inbetriebnahme aus organisatorischen Gründen sehr wahrscheinlich noch einige Zeit auf sich warten lassen. Die Sewikom ist derzeit auch wieder im Gemeindegebiet Nieheim aktiv, um das Glasfasernetz weiter auszubauen. Wenn es die Witterung zulässt, werden in den nächsten Tagen weitere Privathaushalte mit Glasfaser erschlossen und direkt danach dann zusätzliche Gebäude im Gewerbegebiet Nieheim.

Im Rathaus arbeiten wir mit Hochdruck an der Qualität unserer Dienstleistungen für Sie. Diesbezüglich sind wir unter anderem dabei, den so genannten Mängelmelder auf der Startseite der Homepage weiter zu entwickeln. Dieser soll es Ihnen auf der einen Seite vereinfachen, Anliegen an die Stadt weiterzugeben, und uns auf der anderen Seite helfen, Mängel effektiv und schnell zu beseitigen. Der Mängelmelder wird auch eine bessere Kommunikation zwischen Stadtverwaltung und den jeweils Betroffenen erlauben. Wir sind sicher, Ihnen hier schon bald echte Verbesserungen, und nicht nur Veränderungen, präsentieren zu können.

Achten Sie bitte auf Ihre Gesundheit, halten Sie sich an alle Corona-Regeln und nehmen Sie auf Ihre Mitmenschen in diesem Winter ganz besonders Rücksicht! Und: Wenn Sie in diesen Tagen in irgendeiner Form Hilfe oder Unterstützung benötigen, und nicht so recht wissen, an wen Sie sich konkret wenden können: Sprechen Sie uns einfach an – gerne auch mich persönlich!

Mit den besten Grüßen

Ihr

Johannes Schlütz

Bürgermeister der Stadt Nieheim



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