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STADT - Gesellschaft im Denkmal

Richterhaus in Nieheim
Richterhaus in Nieheim

Stadtprägende Denkmale erinnern täglich an die Geschichte des Ortes, der Stadt – sie tragen Spuren früherer Nutzungen, gesellschaftlicher Hintergründe der Stadtentwicklung und Anekdoten des Alltags – Investition in den Erhalt der Bausubstanz und die sensible und nachhaltige Weiterentwicklung ist Investition in die Identität und Zukunft des Ortes.

Wahrgenommen wird das Denkmal erst, wenn wir es zugänglich machen und einer vielseitigen Stadtgesellschaft öffnen: Die gemeinwohlorientierte Entwicklung von Schlüsselbauten in zentraler Lage schafft Orte des Zusammentreffens, Orte des Lernens, Orte des (gemeinsamen) Gestaltens – unabhängig von Alter, Fähigkeiten und Herkunft der Stadtbewohner/innen.

Attraktive Innenstädte leben von funktionalen Anziehungspunkten und Ambiente im öffentlichen Raum. Stadtbildprägende und identitätsstiftende Gebäude in zentralen Lagen zu sanieren und darin frequenzstiftende, öffentliche Angebote zu etablieren, nutzen ist ein strategisches Instrument, um dem funktionalen Wandel in Innenstädten zu begegnen.

Die Stadt Nieheim hat mit dem REGIONALE 2022-Projekt „RichterHaus der Generationen“ diesen Anspruch in beispielhafter Manier mit Leben gefüllt und das 1701 errichtete, denkmalgeschützte Gebäude aufwendig saniert und instandgesetzt. Zusammen mit dem neugestalteten Richterplatz ist ein neuer Mittelpunkt der Stadt entstanden. Im Erdgeschoss des „RichterHauses der Generationen“ ist eine Tagespflegeeinrichtung eingezogen, im I. Obergeschoss finden generationsübergreifende Aktivitäten von Malkursen bis zu VHS-Seminaren statt. Im 2. Obergeschoss hat der Jugendtreff „TimeOut“ ein neues zu Hause gefunden. Mithilfe der Kooperation der „Stadt Gesellschaft im Denkmal“ und des Förderprogramms der REGIONALE 2022 konnte ein innovatives und modellhaftes Bauvorhaben verwirklicht werden, auf die alle Beteiligten und die gesamte Stadtgesellschaft mit Stolz schauen können.


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