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23.01.2018

Neue Fachkräfte für Abwassertechnik

VON HEINZ WILFERT / WESTFALEN-BLATT
Mitglieder  der  Prüfungskommission  (Fachkräfte  Abwassertechnik  NRW)  besichtigen  die  Kläranlage  Nieheim.  Bürgermeister  Rainer  Vidal  (3.von  rechts)  begrüßte  sie.    Foto:  H.  Wilfert
Mitglieder der Prüfungskommission (Fachkräfte Abwassertechnik NRW) besichtigen die Kläranlage Nieheim. Bürgermeister Rainer Vidal (3.von rechts) begrüßte sie. Foto: H. Wilfert

Nieheim(WB). Besonderen Besuch hatten die Mitarbeiter der Kläranlage Nieheim bei der Stippvisite der landesweiten Prüfungskommission. Es geht um die zukünftigen Fachkräfte für Abwassertechnik.

Günter Blanke, Chef der Nieheimer Kläranlage und selbst Mitglied dieser Landeskommission, hatte den Kontakt zum ersten Besuch einer solchen Kommission im hiesigen Raum hergestellt. Untergebracht war die Gruppe im »Landgasthof Nolte« in Erwitzen. 60 Mitglieder zählt die Kommission, nach Nieheim war eine kleinere Gruppe gekommen, die sich nach einem Rundgang durch die Kläranlage mit ihren 15.000 Einwohnergleichwerten (EGW, Rechengröße für die Abwasserreinigung) im Sackmuseum zusammengesetzt hatte, um die Prüfungsaufgaben für die nächste Prüfung abzustimmen und zu besprechen. Der Kommission gehörte auch Hartmut Böing (zuständiger Lehrer am »Hans Schwier Berufskolleg« in Gelsenkirchen) an. »An diesem zentralen Berufsschulausbildungsort für umwelttechnische Berufe werden die Auszubildenden aus dem ganzen Bundesland im Blockunterricht ausgebildet«, sagte Böing.

Nieheims Bürgermeister Rainer Vidal freute sich über den Besuch und sprach gleich eine Einladung aus. »Wer Käse mag, kann gerne im Jubiläumsjahr zum Deutschen Käsemarkt 2018 wiederkommen.«

Etwa 50 Fachkräfte für Abwassertechnik würden jährlich in ganz Nordrhein-Westfalen ausgebildet, deren berufliche Perspektiven Günter Gathmann vom Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz als »ausgesprochen gut« bezeichnete.

Neben der Vielfalt der Inhalte und Aufgaben, der sehr abwechslungsreichen Arbeit und den Aufstiegsmöglichkeiten zum Meister oder Ingenieur sei gerade der ­sichere Arbeitsplatz ein wichtiges Argument für eine Ausbildung, der auch für Frauen bestens geeignet sei. »Für uns war es wichtig, auch einmal nach Ostwestfalen zu reisen«, so Gathmann zum Zweck des Besuchs, der auch dem intensiven Austausch untereinander diente.

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