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07.05.2018

Jung, bunt und interkulturell

Kreisfamilienfest: So vielseitig ist Nieheim /WB TIMO GEMMEKE

Hoch hinaus geht es beim Kreisfamilienfest für Cheerleader (von links) Leona, Leni und Susi der »Nieheimer Eagles«. Wie die vielen anderen Gruppen ernten auch sie gebührend Applaus. Einige von ihnen sind erst seit kurzer Zeit im Verein, die Fortschritte
- wie hier zu sehen - sind beachtlich. Fotos: Timo Gemmeke
Hoch hinaus geht es beim Kreisfamilienfest für Cheerleader (von links) Leona, Leni und Susi der »Nieheimer Eagles«. Wie die vielen anderen Gruppen ernten auch sie gebührend Applaus. Einige von ihnen sind erst seit kurzer Zeit im Verein, die Fortschritte - wie hier zu sehen - sind beachtlich. Fotos: Timo Gemmeke

Nieheim(WB). Nieheim ist nicht nur 775 Jahre alt – sondern auch jung, bunt und interkulturell. Das haben die Mitwirkenden und Besucher des Kreisfamilienfestes gemeinsam deutlich gemacht.

Als einen »Höhepunkt des Jubiläumsjahres« hatte Bürgermeister Rainer Vidal das Fest des Nieheimer Gewerbevereins, des Kommunalen Integrationszentrums und der Stadt Nieheim angekündigt – und damit fast schon zu tief gestapelt. Den Eindruck vermitteln mehrere tausend Besucher, die am Sonntag schon seit Vormittag die Nieheimer Markstraße und den Richterplatz füllen.

Besondere Aufmerksamkeit zieht durchgehend die Bühne vor dem Kirchplatz auf sich. Dort eröffnen die Kinder der Grundschule Nieheim und der Kitas im Stadtgebiet das offizielle Programm.

Wie weltoffen die Jubiläumsstadt ist, zeigt sich anschließend mit dem Konzert des jungen Iraners Imam Tajik. Vor zwei Jahren kam er nach Deutschland, angenommen wird er mittlerweile wie ein Einheimischer – vielleicht, weil er so viele Menschen mit seinen persischen Liebesliedern und dem lockeren Gitarrensound begeistert. Auch die Auftritte der türkischen Folkloregruppe mit Schülerinnen der Kuba-Moschee sowie der türkische Frauenchor Bizim Koro aus Paderborn ernten Applaus.

Selbigen haben sich ebenso die Tänzer der Cheerleader-gruppe »Nieheim Eagles« und der Tanzschule Henke aus Warburg verdient, die die Marktstraße kurzerhand zum Tanzparkett machen.

Das nutzen auch die kleinen Fans von »Frank und seinen Freunden« weiter – logisch, denn bei Liedern wie dem »Stopp-Hopp-Song« oder »Wie ein Zappeltier« braucht es Platz zum Toben, Singen und Spaß haben.

Etwas ruhiger geht es an den vielen Ständen zu, Spaß hat Linda aus Sommersell trotzdem. Am Forschermobil des Vereins Natur und Technik baut die Neunjährige einen kleinen Ventilator – eine kluge Wahl bei den sommerlichen Temperaturen.

Auf derart gutes Wetter beim Nieheimer Bürgerfrühstück freut sich am Sonntagmittag auch Erwin Nowak, Vorsitzender des Festausschusses zum Stadtjubiläum. In drei Stunden sind mehr als 560 Reservierungen verkauft – »das kann nur gut werden«, schwärmt Nowak. Insgesamt rechne man für das große Frühstück auf der Markstraße am 8. Juli mit knapp 800 Gästen.

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